Funktionsdiagnostik:
Bei jedem Patienten wird im Rahmen der ärztlichen Aufnahmeuntersuchung eine Funktionsdiagnostik durchgeführt, bei der sowohl die bestehenden funktionellen Defizite als auch die noch bestehenden Ressourcen analysiert werden.
Im Rahmen der Erstbehandlung durch die Therapeuten wird sowohl in der Ergotherapie als auch in der Physiotherapie der funktionelle Ist-Status erhoben und dokumentiert. Auch hier werden die vorhandenen Ressourcenüberprüft, um darauf im Rahmen der folgenden Therapiesitzungen aufzubauen.
Für die Durchführung der Funktionsdiagnostik steht in den therapeutischen Abteilungen eine umfangreiche apparative Ausstattung zur Verfügung.
Apparative Diagnostik:
- Ruhe-EKG und Langzeit-EKG zur Messung der elektrischen Herzaktivität
- Ergometrie zur Messung der Herztätigkeit unter Belastung
- Farbkodierte Echokardiographie
- Langzeit-Blutdruckmessung zur Dokumentation der Blutdruckwerte über 24 Stunden
- Farbkodierte abdominale Ultraschalldiagnostik
- Farbkodierte Duplexsonographie zur Untersuchung des Herzens, der Blutgefäße des Bauches und der großen peripheren Gefäße
- Spirometrie zur Lungenfunktionsprüfung
- Videoendoskopische Schluckdiagnostik
Spezielle Diagnostik:
ð Neurophysiologische Diagnostik
- Digitales EEG-Gerät mit Photostimulation zur Messung der Gehirnströme
- Digitales EMG-Gerät einschließlich der Möglichkeit zur Ableitung evozierter Potentiale zur Messung der Nerven- und Muskelfunktionen
- Transcranielle Magnetstimulation zur Messung der motorischen Leitungsbahnen
- Extracranielle Dopplersonographie zur Messung der Blutströmungsgeschwindigkeit in den Halsarterien
- Transcranielle Dopplersonographie mit Frequenzanalyse zur Messung der Blutströmung in den intracraniellen Blutgefäßen
- Farbkodierte Duplexsonographie extra- und intracraniell
ð Neuropsychologische Diagnostik
- Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung (TAP) nach Zimmermann und Fimm
- Wiener Testsystem
- VS – computergestützte Erfassung visuell-räumlicher Wahrnehmungsleistungen nach Kerkhoff weitere funktionsspezifische, wissenschaftlich fundierte Testverfahren
Diese Einrichtungen dienen der neuropsychologischen Diagnostik von Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit(Wahrnehmungsstörungen, Störungen der Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses, Veränderungen des Verhaltens und Erlebens).
ð Orthopädische Diagnostik
- Cybexgerät, isometrisches Gerät
- Zebrissgerät zur Bestimmung der HWS-Beweglichkeit
- Ultraschall-Diagnostik
ð Röntgendiagnostik
Dem Reha-Zentrum steht ein Universalarbeitsplatz für Röntgendiagnostik mit Fern- und Nahbedienung sowie Durchleuchtung mit und ohne Kontrastmittel zur Verfügung. Mittels eines fahrbaren Laufrasterstativs können Wirbelsäulenganzaufnahmen durchgeführt werden, Beinachsen vermessen werden und Herzfernaufnahmen erfolgen. Vorhanden ist ein hochauflösender Bildverstärker mit Fernsehkette, eine Hochleistungsröhre mit Belichtungs- und Organautomatik.
ð Labordiagnostik
Notfallmäßige Sofortlaboruntersuchungen sind im Hause jederzeit möglich. Es besteht außerdem eine langjährige Zusammenarbeit
mit dem örtlichen Großlabor.