Nach Erhebung einer ausführlichen Anamnese, die eine Berufs- und Sozialanamnese einschließt, sowie einer umfassenden Aufnahmeuntersuchung mit einer differenzierten Funktions- bzw. Psychodiagnostik werden unter Berücksichtigung der körperlichen, psychischen und sozialen Befunde gemeinsam mit dem Patienten individuelle Therapieziele erarbeitet.
In den abteilungsübergreifenden, teambezogenen Konferenzen werden die Therapieziele sowie ggf. weitere therapeutische und diagnostische Möglichkeiten im Rahmen des multimodalen Therapieprogramms erarbeitet und dann mit dem Patienten abgestimmt.
Bei der Umsetzung der Konzepte bedienen wir uns einer computergestützten Therapieplanung mit Optimierungsprogrammen.
Die Wirksamkeit der einzelnen therapeutischen Maßnahmen wird über den gesamten Behandlungsverlauf überprüft, um diese genau an die Bedürfnisse und die aktuelle Leistungsfähigkeit des Patienten anzupassen.
Regelmäßig wird fachübergreifend von der Möglichkeit konsiliarischer Vorstellung sowie der qualifizierten Mitbehandlung durch die jeweiligen Abteilungen des Hauses Gebrauch gemacht.
Elemente der Maßnahmen und Ablaufplanung- Breit gefächerte Eingangsuntersuchungen
- Präzisierung von Therapiezielen auf Basis differenzierter rehabilitationsmedizinischer Diagnostik
- Abstimmung im interdisziplinären Team
- individuell angepasstes Behandlungsprogramm
- EDV-assistierte Terminplanung
- regelmäßige Neuausrichtung der Therapiegemäß den Fortschritten
- Abstimmung und Organisation ggf. erforderlicher Hilfeleistungen oder Hilfsmittel für die Weiterversorgung des Patienten
- strukturierte Erfassung der Therapieergebnisse im Abgleich mit den Therapiezielen
- standardisierte Dokumentation im Rahmen von QS-Programmen und klinikübergreifenden Datenbanken (Benchmarking)
Nach Beendigung der Reha-Maßnahme werden 95% der Entlassungsbriefe den Patienten mitgegeben.